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21.072017

13. Studentenfilmfest "Goldener Toaster"

Im November lief "Regeln der Filmkunst" beim "Goldenen Toaster" auf der Etage des LiWu im Hansa Filmpalast. Die glänzende Brotröstmaschine gab es leider nicht, dafür aber den 2.Platz und den Publikumspreis.


(Foto: Ole Xylander, Helene Aderhold, Anna Keil)

Rostock-Heute.de:

„Männer leeren Drinks grundsätzlich in einem Zug.“ In einem fahrenden, versteht sich. Mit solch satirisch in Szene gesetzten Filmweisheiten wusste einer der Beiträge beim gestrigen 13. StudentenFilmFest „Goldener Toaster“ zu beeindrucken.

Ein bunt gemischtes Programm hatte die Jury zusammengestellt. Animationen und Spielfilme gab es zu sehen, lustige Streifen liefen über die Leinwand und solche, die zum Nachdenken anregen.

„Jetzt wird’s didaktisch“, leitete Spehr zum Zweitplatzierten des Abends über. „Regeln der Filmkunst“ nannte Holger Löwe seinen Film, den er mit Studenten der Hochschule für Musik und Theater Rostock (HMT) drehte und in dem er nicht nur den eingangs erwähnten „Drink in einem Zug“ satirisch in Szene setzte.

Mit seinem „Leitfaden für junge Filmschauspieler“ strapazierte er das Zwerchfell der Zuschauer und konnte sich in der Gunst der Jury auf den zweiten Platz schieben.

„Der Film“, so Spehr, „macht selbst Laien mit Dingen vertraut, die für einen guten Film nötig sind.“ Stimmt. Immerhin kenne sogar ich jetzt die wichtigsten Sätze: „Oh mein Gott“ und „Es ist nur eine Fleischwunde!“ Crashkurs absolviert, hurra, jetzt werde ich Filmemacher!

Doch zurück zum Publikumspreis, für den es neben Ruhm, Ehre und einem bunten Strauß Blumen zusätzlich ein Utensil gab, auf das wohl kaum ein Filmemacher verzichten kann: einen echten Regiestuhl. „Es geht um alles, es geht um diesen wunderbaren Stuhl“, bekräftige Matthias Spehr.

Jury und Publikum lagen heute nicht weit auseinander und so heißt der glückliche Gewinner, der bei seinem nächsten Dreh auf der knallroten Sitzgelegenheit Platz nehmen kann, Holger Löwe. Glückwunsch!

Was wir in der Zukunft vom Publikumspreisträger erwarten dürfen? „In erster Linie den eigentlichen Film“, verspricht der freischaffende Filmemacher und Dozent an der HMT. „Eine Mediensatire, die unter dem Arbeitstitel ‚Supershow‘ laufe“. Der heute gezeigte Kurzfilm sei eigentlich nur ein „Abfallprodukt“ dieses Projekts – man darf also durchaus gespannt sein!

Quelle Fotos: www.rostock-heute.de

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